SPD-Ratsfraktion: Ausländerbehörde soll Welcomecenter werden.

Ralf_Kelich
 

Die SPD-Ratsfraktion möchte die Ausländerbehörde in einem abgestuften Organisationsverfahren zu einem „Welcomecenter“ weiterentwickeln lassen. Künftig soll sich die erste behördliche Anlaufstelle in der Stadt Hannover den Neuzuwanderern kundenfreundlicher und serviceorientierter präsentieren.

 

Lars Kelich, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion: „Der Relaunch des Ausländeramtes bietet sich im Zuge des Neubaus der Bürgeramts Mitte sowieso an. Aber die Verwaltung soll jetzt schon damit beginnen, sich gegenüber Neuzuwanderern anders zu präsentieren, und den Servicegedanken in den Vordergrund rücken.“ Die SPD-Ratsfraktion möchte, dass die verschiedenen Aufgaben innerhalb des Themenspektrums Aufenthalt und Staatsangehörigkeit künftig gebündelt werden. Dann wären auch Beratungen zu sozialen und Bildungsangelegenheiten möglich. Gleichzeitig sollen auch Informationen zu Kultur-, Sport- und Freizeitangebote bereitgehalten werden.

Lars Kelich verdeutlicht: „Einer der Hauptschwerpunkte sollte auch auf der Lösung des Problems des Fachkräftemangels liegen. Es ist vorstellbar, dass besonders wichtige Partner, wie z.B. die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Inhaber ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse ein eigenes Büro innerhalb des Welcomecenter erhält.“

Jens Menge, als finanzpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion zuständig für die Belange im Bereich des Fachbereichs öffentliche Ordnung, weist darauf hin: „Eine Umstrukturierung sollte nach außen und nach innen wirken und wünschenswerter Weise eine höhere Identifikation der MitarbeiterInnen mit dem Arbeitsplatz Ausländerbehörden/Welcomecenter in den Blick nehmen.“ Die SPD-Ratsfraktion meint: „So können wir der kultursensiblen Grundhaltung mehr Ausdruck verleihen.“
 
Für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bezieht der Begriff „Willkommenskultur“ sich nicht nur auf die Unterstützung der zugewanderten Menschen bei der Aufnahme in die Stadtgesellschaft. „Zur Willkommenskultur gehört der grundsätzliche Umgang mit Vielfalt in einer Gesellschaft. Das muss sich auch verwaltungsseitig widerspiegeln“, erläutern Kelich und Menge.

Attraktive Strukturen helfen nicht nur Neuzuwandernde dabei, sich zu etablieren. Von einer Kultur der Anerkennung profitieren alle in Hannover lebenden Menschen – mit und ohne Migrationshintergrund, meint die SPD-Ratsfraktion.

Mit der Einrichtung des „Welcomecenter“ Hannover wird aus Sicht der Fraktion ein klares Zeichen gesetzt: In Hannover seien Menschen aus aller Welt herzlich willkommen. Damit werde letztlich auch Hannover als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort gefördert.

Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
Lars Kelich, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Tel. 0151-65118153
Jens Menge, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Tel: 0160 94 58 47 36

 
    Bürgergesellschaft     Demografischer Wandel     Menschenrechte
 

 


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