Stefan Politze: Das neue Schulgesetz eröffnet den Schülerinnen und Schülern neue Chancen. Ein Vortrag von Stefan Politze im SPD-Ortsverein Döhren-Wülfel.

2015-05-27_Schulgesetz_01_660
 
 

Am 03. Juni 2015 wurde die Novelle des Niedersächsischen Schulgesetzes vom Landtag beschlossen. Nach der Neuwahl einer Niedersächsischen Regierung mußte die neue Mehrheit von SPD und Bündnis 90/die Grünen schnell reagieren. CDU und FDP hatten im Ganztagsbereich der niedersächsischen Schulen zahlreiche Arbeitsverträge ermöglicht, die zu erheblichen Nachforderungen der Rentenversicherung geführt hatten. Die Gesamtschulen wurden systematisch benachteiligt.

 

Für die Gründung von Gesamtschulen hohe Hürden eingebaut - eine gesicherte Fünfzügigkeit musste vom Schulträger  z.B. der Landeshauptstadt Hannover nachgewiesen werden. Entgegen dem Wunsch vieler Eltern. 

Zum nächsten Schuljahr wurde den Gesamtschulen vorgegeben, die Zeit zum Abitur von bislang 13 auf 12 Schuljahre zu verkürzen. Der Protest vieler Eltern an den niedersächsischen Gymnasien hatte CDU und FDP nicht zum Nachdenken gebracht. Dass mit der Kürzung die Idee und Praxis der Integrierten Gesamtschule nachhaltig geschädigt werden würde, interessierte die Schulpolitikerinnen und Schulpolitiker von CDU und FDP nicht. SPD und Grüne konnten diese Fehlentwicklung in letzter Sekunde stoppen.

Mit dem Niedersächsischen Schulgesetz wurden nun viele Forderungen von Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften Realität.

2015-05-27_Schulgesetz_01_660
2015-05-27_Schulgesetz_02_660
2015-05-27_Schulgesetz_03_660
2015-05-27_Schulgesetz_04_660
2015-05-27_Schulgesetz_05_660
2015-05-27_Schulgesetz_06_660
2015-05-27_Schulgesetz_07_660
2015-05-27_Schulgesetz_08_660
2015-05-27_Schulgesetz_09_660
2015-05-27_Schulgesetz_10_660
2015-05-27_Schulgesetz_11_660
2015-05-27_Schulgesetz_12_660
 
    Bildung und Qualifikation     Niedersachsen
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.