Fahrradständer, Expo-Pavillon und leerstehendes historisches Gebäude: Die SPD hatte viele Themen im Bezirksrat

 
Foto: Jens Schade
 

„Wie ist der Sachstand bei der ehemaligen Gastwirtschaft Wichmann?“ Das wollte die SPD in der jüngsten Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel Mitte August im Freizeitheim Döhren wissen.

 

Die Stadt: „Der Eigentümer hat für seine Planungen ein im Umgang mit historischer Bausubstanz sehr erfahrenes Architektur-Büro beauftragt. Aktuell wird eine sehr detaillierte Bauwerksanalyse erstellt, die dann Grundlage der Umnutzungsplanung sein wird. Eigentümer und Architektenbüro ist bewusst, dass die Umnutzung nur im Rahmen der beschlossenen Erhaltungssatzung erfolgen kann.“

Auch ein anderes Bauprojekt beschäftigte die Sozialdemokraten: Der Holländische Pavillon und Presseberichte über einen nun geplanten Umbau. Hier hakte die SPD-Fraktion ebenfalls auf der Bezirksratssitzung nach. „Zur Unterstützung seiner Entwicklungsbemühungen (Erwerb des Pavillons, Beauftragung der Architekten) hat der Investor kurzfristig um eine erste Positionierung der Landeshauptstadt zu seinen Überlegungen, den Niederländischen Pavillon nach Erwerb für universitäre Nutzungen umzubauen und den Pavillon durch einen Neubau mit Wohnungen für Studierende baulich zu ergänzen, gebeten. Der Verwaltungsausschuss ist am 15.06.2017 dieser Bitte mit einem Aufstellungsbeschluss für einen entsprechenden Bauleitplan nachgekommen. Zu diesem Zeitpunkt gab es wegen der Sommerpause keine Gelegenheit mehr, den Bezirksrat zu informieren“, heißt es in der Antwort der Verwaltung.

Der Stadt Hannover sind islamistische Aktivitäten im Stadtbezirk nicht bekannt. „ Die Beobachtung der salafistischen Szene ist Aufgabe des Staatsschutzes und des Verfassungsschutzes. Ob diese Landesorgane auf Befragen entsprechende Informationen weitergeben würden, ist zweifelhaft“, lies die Stadt Hannover auf eine weitere Frage der SPD mitteilen. Hintergrund der Anfrage waren vermutlich aufgetretene Gerüchte um eine angebliche derartige Szene in Mittelfeld.

Die Bewohner der Iltener Straße in Mittelfeld werden mit dem Zustand ihrer Straße wohl noch ein Weilchen leben müssen. Das war auf Anfrage der SPD zu erfahren. „Der Zustand der Iltener Straße ist der Verwaltung bekannt. Die Straße befindet sich in einem verkehrssicheren und dem Alter entsprechenden Zustand. Es sind zwar einige Leitungsaufbrüche vorhanden, die aber ordnungsgemäß wieder hergestellt wurden. Größere Reparaturmaßnahmen sind nicht notwendig und werden auch nicht geplant“, lautete die lapidare Antwort.

Einstimmig wurde die Verwaltung vom Bezirksrat daneben aufgrund eines von den Sozialdemokraten eingebrachten Antrages aufgefordert, Fahrradständer im Bereich vor dem Mittelfelder Nachbarschaftstreff aufzustellen. Die SPD: „Im Mittelfelder Nachbarschaftstreff finden regelmäßig Veranstaltungen für alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten statt. Es gibt vor der Einrichtung jedoch nicht einen einzigen Fahrradständer.“ JS

Gastwirtschaft Wichmann: Was wird aus dem historischen Gebäude?Foto: Jens Schade

Gastwirtschaft Wichmann: Was wird aus dem historischen Gebäude?

 

 


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