Jetzt erinnert eine Straße an Inge Meier

 
Foto: Jens Schade
 

Kleine Feierstunde heute Nachmittag (13. November) im Neubaugebiet an der Peiner Straße im Stadtteil Seelhorst. Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner enthüllte zusammen mit Benjamin Manthei ein Straßenschild.

 

Eine Straße in dem Neubaugebiet der früheren Gärtnerei erinnert jetzt an Inge Meier. Die sozialdemokratische Politikerin stand ab dem Frühjahr 1988 als erste Frau an der Spitze des Stadtbezirks Döhren-Wülfel. Sie war vom Bezirksrat als Nachfolgerin des seinerzeit überraschend verstorbenen Oskar Schrader zu dessen Nachfolgerin gewählt worden.  Bis 1996 übte Inge Meier dieses Amt aus. „Sie war eine tolle Frau“, sagte Antje Kellner in ihrer Ansprache und erzählt: „Um ihre Ziele zu erreichen, griff sie durchaus auch mal zu unorthodoxen Methoden. Mit einer von ihr organisierten Demonstration sorgte sie zum Beispiel dafür, dass in der Straße Am Mittelfelde zwischen Giesener Straße und der kreuzenden Stadtbahntrasse ein Zebrastreifen angelegt wurde.“

Inge Meier  verstarb am Neujahrstag 2014. Der Bezirksrat Döhren-Wülfel hatte beschlossen, ihr zu Ehren eine Straße im Stadtbezirk zu benennen. Mit den neugebauten Wegen, die von der der Peiner Straße abzweigen, ergab sich jetzt die Gelegenheit dazu. Ihr Enkel Benjamin Manthei kletterte auf die Leiter und zog die schwarze Folie von dem Straßenschild. Fortan trägt der Inge-Meier-Hof nun den Namen seiner Großmutter. JS

Feierliche Straßentaufe: Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner erinnert an Inge MeierFoto: Jens Schade

Feierliche Straßentaufe: Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner erinnert an Inge Meier

Inge Meier im Mai 1988 wenige Minuten nach ihrer Wahl zur Bezirksbürgermeisterin.Foto: Jens Schade

Inge Meier im Mai 1988 wenige Minuten nach ihrer Wahl zur Bezirksbürgermeisterin.

 

 


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