Immer wieder der Autoverkehr. Die Mitglieder des Bezirksrates Döhren-Wülfel werden häufig von Bürgern angesprochen, die unter den Kfz-Verkehr vor ihrer Haustür leiden. In der jüngsten Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel Mitte März im Freizeitheim Döhren gab es diesmal Proteste auch von Anliegern aus der Straße „Am Landwehrgraben“ in Waldhausen. Diese überreichten Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner (SPD) sogar eine dicke Unterschriftenliste

Die Verkehrsproblematik vom Landwehrgraben stand nicht zum ersten Male auf der Tagesordnung der Ortspolitiker. Trotzdem sagte Stadtbezirkskoordinator Sven Berger auf eine entsprechende von Willi Lindenberg vorgetragenen Anfrage der SPD-Bezirksratsfraktion, der Verwaltung sei das Problem nicht bekannt. Eine Verkehrsüberwachung könne die Stadt dort nicht durchführen, weil die Straße kein Unfallschwerpunkt sei und deshalb kein Einvernehmen mit der Polizei hergestellt werden könne. 

CDU und SPD gaben sich mit der Antwort nicht zufrieden. In einem gemeinsamen Antrag – der vom Bezirksrat einstimmig verabschiedet wurde – wird nun eine Anzeigentafel für die gefahrene Geschwindigkeit „ähnlich der bereits vorhandenen Tafel am Maschsee vor der Schule/ Kindertagesstätte“ gefordert, um Autofahren zu zeigen, ob sie zu schnell fahren. Die beiden Fraktionsvorsitzenden Jens Schade (SPD) und Natascha Erdmann (CDU): „Die Straße Landwehrgraben ist eine Tempo-30-Zone, wird jedoch stark befahren, und viele Fahrzeuge überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Da sich in diesem Bereich auch eine Kindertagesstätte befindet, besteht ein dringender Handlungsbedarf, um die Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder, zu erhöhen.“

Einstimmig verabschiedete der Bezirksrat Döhren Wülfeldaneben einen Antrag der SPD-Fraktion. Darin werden mehr Fahrradabstellbügel am Bus-/Stadtbahn-Umsteigeknotenpunkt Peiner Straße gefordert. 
 


Text: Jens Schade