Themenvielfalt im Stadtbezirk: Axel von der Ohe besucht Döhren-Wülfel
Wie vielfältig die Herausforderungen und Chancen im Stadtbezirk Döhren-Wülfel sind, zeigte der gemeinsame Besuch des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Axel von der Ohe. Gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg, Rats- und Bezirksratsfrau Anja Schollmeyer sowie Rats- und Bezirksratskandidat Carsten Sawosch standen Gespräche mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Ehrenamtlichen sowie Besuche bedeutender Projekte im Stadtbezirk auf dem Programm.
Erste Station war die DIAKOVERE im Vitalquartier. Neben Einblicken in die Angebote der Tagespflege und der Demenz-Wohngemeinschaft blieb insbesondere die Begegnung mit einer ehrenamtlichen Helferin in Erinnerung. Zweimal pro Woche bietet sie Sitzgymnastik für die Bewohnerinnen, Bewohner und Besuchenden an. Mit einem Schmunzeln berichtete sie: „Heute (Freitag) hatten sie keine Lust – sie haben ja schon am Montag gesportelt.“ Die Begegnung machte deutlich, welchen unverzichtbaren Beitrag Ehrenamtliche für Lebensqualität, Gemeinschaft und soziale Teilhabe leisten.
Am Döhrener Turm standen die notwendigen Sanierungsarbeiten am Dach sowie die Bedeutung des historischen Bauwerks für die Identität des Stadtbezirks im Mittelpunkt. Als Wahrzeichen Döhren-Wülfels prägt der Turm seit Generationen das Stadtbild und ist ein wichtiger Identifikationsort für viele Bürgerinnen und Bürger.
Anschließend informierten sich die Teilnehmenden an den Hermann-Guthe-Höfen über eines der derzeit größten Wohnungsbauprojekte im Stadtbezirk. In sechs Wohngebäuden entstehen mehr als 80 neue Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte. Gleichzeitig wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen der Wohnungsbau derzeit steht. Die stark gestiegenen Baukosten erschweren die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und machen deutlich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen und eine aktive kommunale Wohnungsbaupolitik sind.
Beim Besuch des Imkervereins standen die wichtige Arbeit der Imkerinnen und Imker sowie die zunehmenden Herausforderungen durch invasive Arten im Mittelpunkt. Der Schutz der Bestäuber ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und unserer natürlichen Lebensgrundlagen.
Bei einem Eis auf dem Fiedelerplatz erzählte Hannover-96-Busfahrer-Legende Mirko zahlreiche Anekdoten aus seinem Berufsalltag und sorgte für viele schmunzelnde Gesichter.
An den Kleingärten am Schwarzen Weg bot sich die Gelegenheit, zahlreiche liebevoll gepflegte Gärten zu besichtigen und mit den Gartenfreundinnen und Gartenfreunden ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welchen Stellenwert Kleingärten für Erholung, Natur, Nachbarschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Stadtbezirk haben.
Den Abschluss des Besuchs bildete der Hanover Horse Cup beim VfB Wülfel. In lockerer Atmosphäre wurden viele Gespräche geführt, neue Kontakte geknüpft und auch gemeinsam gelacht – eine spontane Runde Karaoke und Tennis durfte für Axel von der Ohe nicht fehlen.
Der Tag machte deutlich, wie breit die Themenlandschaft in Döhren-Wülfel ist. Gesundheit und Pflege, Ehrenamt, Denkmalschutz, Wohnen, Kinderbetreuung, Umwelt- und Artenschutz, Kleingärten sowie Sport und Vereinsleben sind Themen, die den Stadtbezirk prägen und die Menschen unmittelbar bewegen.
„Döhren-Wülfel zeigt auf engem Raum, wie vielfältig Kommunalpolitik ist. Hier treffen soziale Einrichtungen auf starke Vereine, Wohnungsbau auf Denkmalschutz, Ehrenamt auf Klimaschutz und Nachbarschaft. Genau deshalb ist uns der direkte Austausch so wichtig. Nur wer zuhört, kann die richtigen Entscheidungen für den Stadtbezirk treffen“, betonen Axel von der Ohe, Wilhelm Lindenberg, Anja Schollmeyer und Carsten Sawosch.
„Unser Ziel ist ein Stadtbezirk, der lebenswert bleibt und sich gleichzeitig weiterentwickelt – mit guten sozialen Angeboten, ausreichend Wohnraum, starken Vereinen, gepflegten Grünflächen und einer Politik, die nah bei den Menschen ist.“