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Feuerwehrgerätehaus Wülfel Foto: Jens Schade
Das Feuerwehrgerätehaus in Wülfel ist zu klein

13. Mai 2022: SPD-Antrag im Bezirksrat angenommen: Die Feuerwehr Wülfel soll Nachbargrundstück zeitweise nutzen dürfen

Die Nöte und Sorgen der ehrenamtlichen Retter der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel finden in der örtlichen Politik Gehör. Die SPD-Fraktion hatte eine Idee, wie kurzfristig – bis zum geplanten Neubau eines Feuerwehrgerätehauses an anderer Stelle – die Raumnot der Ortswehr gemildert werden kann.

In der jüngsten Bezirksratssitzung am vergangenen Donnerstag im Freizeitheim Döhren unter dem Vorsitz von Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner wurde ein Vorschlag der Sozialdemokraten einstimmig vom Gremium verabschiedet. In diesem Antrag wird „die Verwaltung der Stadt Hannover und die Vertreter der Stadt im Aufsichtsrat und Beirat der Enercity AG …gebeten, sich bei dem Unternehmen Enercity AG dafür einzusetzen, dass das im Eigentum des Unternehmens stehende Grundstück am Marahrensweg durch die benachbarte Ortsfeuerwehr Wülfel vorübergehend als Übungsfläche für die Kinder- und Jugendfeuerwehr genutzt werden kann und weiterhin zu prüfen, ob die Feuerwehr einen kleinen Teil des Grundstücks auch für eine zeitweisen Garagenbau nutzen kann.“

„Das Gerätehaus der Ortswehr Wülfel ist in die Jahre gekommen und marode. Die ehrenamtlichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel leiden auch unter Platznot. Die Ortswehr Wülfel gehört zu den mitgliederstärksten freiwilligen Feuerwehren in Hannover. Dieses Engagement der Bürger ist zu begrüßen; leider jedoch sind die vorhandenen Bauten nicht mitgewachsen“, sagte der SPD Fraktionsvorsitzende Jens Schade und verwies auf eine Brachfläche direkt neben an. Die SPD: „Dieses Grundstück gehört der Enercity AG und wird vom Unternehmen zurzeit lediglich vorgehalten. Es wäre eine ideale Übungsfläche für die Kinder- und Jugendwehr. Denkbar wäre auch, zeitweise etwa auf einer kleinen Ecke des Grundstücks vorübergehend eine Garage als zusätzliche Abstellfläche zu errichten.“

SPD-Bezirksratsfrau Brigitta Miskovic hatte Müll auf der Wiese des Wülfeler Schützenplatzes entdeckt. Für ihre Fraktion beantragte sie deshalb, dass die Stadtverwaltung, ggf. je nach Zuständigkeit in Absprache mit aha, einen oder mehrere öffentliche Abfallbehälter auf dem Schützenplatz Wülfel, insbesondere am Ausgang der Parkflächen Richtung Hotel Wienecke aufstellen soll. Auch dieser Vorschlag wurde einstimmig vom Bezirksrat verabschiedet.

Die Veloroute 08 soll nicht über die Frobösestraße, sondern direkt von der Wiebergstraße in die Brückstraße und von dort weiter in die Schützenallee geführt werden. Diesen gemeinsamen Antrag von SPD und CDU beschloss der Bezirksrat mit Mehrheit vor allem gegen die Stimmen der Grünen. Dies sei der direkte und einfachere Fahrweg. Außerdem würde so verhindert, dass in der Frobösestraße Parkplätze der Anlieger entfallen.

Ein anderer gemeinsamer Antrag der Sozialdemokraten und der Christdemokraten wurde hingegen einstimmig angenommen. Die Verwaltung der Stadt Hannover wird darin gebeten, „zusammen mit den anderen beteiligten Behörden dafür Sorge zu tragen, dass der Fußgänger- und Radfahrverkehr über die Kreuzung Hildesheimer Straße / Willmerstraße auch auf der Ostseite (Fahrtrichtung stadteinwärts) umgehend wieder ermöglicht wird.“

Vorherige Meldung: Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf bietet Telefonsprechstunde im Mai an

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