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Venezuela Foto: Jens Schade
Die EXPO 2000 begeisterte: Nun erkundigte sich die SPD nach einer Erinnerungstafel

24. Juli 2021: Erinnerungen an die Expo 2000: Infotafel würde ein kleines Vermögen kosten

Erinnerungen an die Zukunft des Jahres 2000: Die SPD-Bezirksratsfraktion blickte 21 Jahre zurück, als die Welt zu Gast im Stadtbezirk war. „An uns sind Bürger mit dem Wunsch herangetreten, auf dem Expo-Ost-Gelände über die Expo 2000 informiert zu werden, insbesondere über die Standorte der einstigen Expo-Pavillons.

So eine Karte mit einer entsprechenden Übersicht könnte auch den Wandel auf dem Gelände aufzeigen“, meinten die Sozialdemokraten und fragten nach einer entsprechenden Infotafel. Die Antwort: grundsätzlich machbar. Die Kosten würden bei einer Beauftragung Dritter jedoch bei 10.000 bis 12.000 Euro liegen. „Das ist zu teuer“, hieß es von Seiten der SPD; sie fragte: „kann so etwas nicht die Verwaltung in Eigenregie erledigen?“ Eine Antwort steht noch aus.

Der Zustand der Schülertoiletten der GS Suthwiesenstraße war Gegenstand einer weiteren Anfrage der SPD. „Wie ist der Sachstand der Planungen für eine gründliche Sanierung? Wann wird die dringend erforderliche Grundsanierung nun durchgeführt?“, wollte Willi Lindenberg wissen. Für die Stadt befinden sich die sanitären Einrichtungen jedoch lediglich in einem „bauzeitlichen Zustand“. Ein dringender Sanierungsbedarf werde nicht gesehen. Langfristig sei aber geplant, die ganze Schule aufgrund vieler Baumängel durch einen Neubau zu ersetzen.

Auch der Brand auf dem Üstra-Busdepot in Mittelfeld beschäftigte die Bezirksratspolitiker. Die SPD-Fraktion machte sich Sorgen wegen des Ascheregens, der in der Folge des Unglücks über Teile des Stadtbezirks niederging. Brigitta Miskovic (SPD) fragte: „War die gemessene Schadstoffbelastung so niedrig und waren die emittierten Schadstoffe so unbedenklich, dass selbstangebautes Obst und Gemüse aus diesen Bereichen weiterhin bedenkenlos verzehrt werden kann“ Auch wollte sie wissen, ob auch Messungen auf Spielplätzen und Sportplätzen durchgeführt wurden. Die Antwort war eher erschreckend: Auf Spiel- und Sportplätzen wurden offenbar gar keine Messungen durchgeführt. Wisch- und Wasserproben gibt es nur von einigen Straßen, die jedoch nur „Werte im typischen Hintergrundbereich“ ergeben haben. Trotzdem warnte die Stadt, dass Obst und Gemüse mit sichtbaren Rußspuren nicht verzehrt werden sollten. Wer durch den Rußniederschlag einen Schaden erlitten hat, kann sich übrigens an die Üstra wenden.

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